Heimat am Stall

Erfundene Geschichten rund um das große Geschäft bei den Mädels. Hier könnt Ihr Eurer Fantasie freien Lauf lassen!
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linalein
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Heimat am Stall

Beitrag von linalein »

Aus der Erzaehlerperspektive, und etwas abgewandelt daher unter erfunden, aber mit einer wahren note. AI zur hilfe genommen beim formulieren

Der Geruch von feuchtem Stroh und Tierdung hing schwer in der Luft, als Lina die Stalltür aufstieß. Ihre Gummistiefel quietschten auf dem betonierten Boden, während sie den Eimer mit frischem Wasser zu den Schafen trug. "Mara, hast du die Schweine schon gefüttert?" rief sie über die Schulter, ohne sich umzudrehen. Die Antwort kam prompt – ein lautes Grunzen von der Seite, wo ihre Schwester gerade im Schweinestall verschwand.

Lina stellte den Eimer ab und rieb sich die Handgelenke, auf denen schon rote Striemen von den schweren Eimern zu sehen waren. Sie spürte den kalten Schweiß auf ihrem Rücken – die Morgensonne brannte schon gnadenlos durch die staubigen Fenster. Ihre Finger zitterten leicht, als sie das Gatter zum Schafstall öffnete. Die Tiere drängelten sich sofort um sie, ihre warmen Körper pressten sich gegen ihre Beine, während sie gierig nach dem Wasser schnappten.

Da machte sich ein anderes Gefühl bemerkbar. Unten in ihrem Bauch begann es zu rumoren, ein dumpfer Druck, der sich langsam nach unten schob. Der Döner vom Mittagessen – mit extra Knoblauchsauce – meldete sich unangenehm deutlich. Lina presste die Lippen zusammen und versuchte, sich auf die Schafe zu konzentrieren. Aber das Gefühl wurde stärker, unübersehbar, als wäre da ein zweites Tier in ihr, das dringend raus wollte. Sie biss sich auf die Unterlippe und warf einen Blick zur Tür. Mara war nirgends zu sehen.

"Scheißdreck", murmelte sie und stapfte durch den Stall, Richtung Plumpsklo. Der Weg dahin führte am Schweinestall vorbei, wo sie Mara kurz auf allen Vieren sah, wie sie mit der Schaufel eine besonders hartnäckige Ecke ausmistete. Die Tür zum Klo stand leicht offen, der Holzverschlag wackelte bei jedem Windstoß. Drinnen roch es nach altem Holz und Urin. Aber das war nebensächlich – Lina schob die Tür auf und setzte sich auf einen der beiden Löcher, die direkt über dem dampfenden Misthaufen endeten. Ihre Jeans rutschte halb runter, und dann – endlich – konnte sie loslassen.

Gerade als ein erstes, warmes Rumoren ihren Darm verließ, knarrte die Tür. Mara stand da, mit hochgekrempelten Ärmeln und Schweißperlen auf der Stirn. "Platz da", keuchte sie und drängte sich auf das zweite Loch, während Lina versuchte, sich nicht ablenken zu lassen. Es war ein merkwürdig vertrautes Ritual, hier gemeinsam zu sitzen, während unter ihnen die Hinterlassenschaften ihrer Mittagspause in den Mist platschten. Mara stöhnte leicht, als ihr Darm sich entspannte. "Verdammte Knoblauchsauce", kicherte sie

Lina spürte, wie sich ihr eigenes Geschäft langsam, fast gemächlich, aus ihr herausarbeitete – ein dicker, warmer Klumpen, der sich mit einem sanften Plopp vom Rest löste und in die Tiefe fiel. Sie beugte sich vor, um durch das Loch zu spähen und sah, wie ihr braunes Werk direkt auf den dampfenden Haufen landete, wo es sich leicht in die Masse einbettete. Gleichzeitig hörte sie Maras Beitrag, der mit einem nassen Schmatzer aufschlug. Die Luft war erfüllt von einem säuerlichen Dunst, der sich mit dem aromatischen Stallgeruch vermischte.

Unten auf dem Mist begann plötzlich Bewegung. Eine Schar Hühner, bisher unbemerkt im Schatten des Haufens gepickt, stürzte sich mit aufgeregtem Gackern auf die frischen Hinterlassenschaften. Ihre schnellen Schnäbel hackten in die noch warmen Häufchen, während sie sich gegenseitig zur Seite drängten. Lina schnaubte amüsiert. "Die haben echt keine Standards", murmelte sie und lehnte sich zurück, während ihr Körper sich langsam leerte. Ein paar Federn wirbelten nach oben, eine davon landete auf Maras Knie.

Mit einer routinierten Bewegung griffen beide gleichzeitig nach dem groben Klopapier, das in einer rostigen Blechdose neben den Löchern lag. Die Blätter waren staubtrocken und hinterließen kleine Faserrückstände. Lina knüllte mehrere Lagen zusammen und führte sie mit einer entschlossenen Bewegung zwischen ihre Beine. Sie spürte, wie die raue Oberfläche über ihre Haut schabte, während sie sich mit kurzen, präzisen Wischbewegungen säuberte. Mara tat es ihr gleich, wobei sie kurz das Gleichgewicht verlor und sich mit einer Hand am Holzverschlag festhalten musste. "Verdammt", zischte sie, als ihr Ellenbogen gegen die Wand krachte.

Die Tür zum Klo quietschte erneut, als Lina aufstand und ihre Jeans hochzog. Der Gummi ihrer Latzhose schnappte über ihren Hüften ein, während sie die Tür aufstieß und die frische Stallluft einatmete. Der Kontrast zwischen dem stickigen Klo und dem windigen Hof war erfrischend. Mara folgte ihr, ihr Gesicht noch leicht gerötet von der Anstrengung. "Komm, die Pferde warten", sagte Lina und schnappte sich zwei große Heunetze, die an der Wand lehnten. Sie warf eines Mara zu, die es mit einer flinken Bewegung auffing. Ihre Finger gruben sich in das grobe Netz, während sie sich auf den Weg zum Pferdestall machten.

Doch dann blieb Lina abrupt stehen. Ihr Blick fiel auf den kleinen Holzpflock neben dem Misthaufen, wo eines der jüngeren Lämmer angebunden war. Es war das kräftigste der Herde, mit breiten Schultern und dicken Schenkeln, die sich unter dem weißen Fell abzeichneten. "Vater hat gesagt, heute Abend gibt’s Lammkoteletts vom Grill", murmelte Lina und spürte, wie ihr Magen sich kurz zusammenzog. Nicht aus Hunger, sondern aus einem flüchtigen Bedauern. Das Lamm hob den Kopf und blinzelte sie mit seinen runden, schwarzen Augen an. Seine Nase zuckte, als es die vertrauten Gerüche der beiden Schwestern wahrnahm. Es war ein gutes Tier. Ein leckeres Tier.

Mara spuckte in die Hände und rieb sie aneinander. "Das wird bestimmt saftig", sagte sie mit einem Grinsen. "Besonders wenn wir es mit dieser Gewürzmischung einreiben, die wir letztes Mal hatten." Sie deutete mit dem Kinn Richtung Haus, wo die Gewürzdose noch auf der Fensterbank stand. Lina konnte förmlich schmecken, wie sich der würzige Duft von Rosmarin und Knoblauch mit dem Fett des Lamms vermischte, wenn es über den glühenden Kohlen brutzelte. Ihr Mund füllte sich mit Speichel.

Die beiden schwiegen einen Moment, während sie das Lamm betrachteten. Es hatte sich hingelegt und kaute gemächlich an einem Büschel Gras, völlig ahnungslos, dass sein letztes Mahl bereits verdaut wurde und bald selbst als nährstoffreicher Haufen auf dem Mist landen würde. Der Kreislauf des Bauernhofs, dachte Lina, war manchmal schon ziemlich direkt. Sie dachte daran, wie das Lamm morgen früh nur noch als Häufchen zwischen den anderen Exkrementen liegen würde.

Mit einem letzten Blick zum Tier ging Lina weiter, ihre Gummistiefel hinterließen feuchte Abdrücke auf dem holprigen Hofweg. Die Sonne stand jetzt höher und brannte auf ihren Nacken, während sie die schwere Stalltür zum Pferdestall aufstemmte. Die warme Luft dort drinnen roch nach Heu, Leder und dem säuerlichen Duft von Pferdeschweiß. Die drei Tiere hoben sofort die Köpfe, als sie die Schwestern erkannten – ihre Ohren spitzten sich, und eines wieherte leise.
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Re: Heimat am Stall

Beitrag von linalein »

Lina warf ihr Heunetz über die Boxenwand und beobachtete, wie die Stute mit ihren geschickten Lippen sofort die ersten Halme herausfischte. Langsam begann sie sich zu beruhigen, während sie die rhythmischen Kaubewegungen des Pferdes beobachtete. Aber das Bild des Lamms verließ sie nicht. Es war Teil des Lebens hier – Geburt, Füttern, Schlachten, Essen. Und doch, jedes Mal hatte sie dieses kurze Ziehen in der Magengrube, wenn sie einem Tier in die Augen sah, das später auf ihrem Teller landen würde.

Der Rauch vom Grill kroch ihr in die Nase, noch bevor sie den Hof betrat. Ihr Vater stand mit verschränkten Armen daneben, ein Bier in der Hand, und beobachtete, wie die Fettstropfen des Lamms in die Glut fielen und kleine Flämmchen entzündeten. "Fast fertig", grunzte er, als Lina näher kam. Die Hitze des Feuers brannte gegen ihre Oberschenkel, während sie sich über das brutzelnde Fleisch beugte. Die Haut war schon goldbraun und knusprig, da wo Rosmarin und Knoblauch eine karamellisierte Kruste gebildet hatten. Ein Tropfen Schweiß rann ihr die Schläfe hinab – von der Hitze oder dem Anblick, wusste sie nicht genau.

Mara tauchte mit einem Teller voller Kartoffelsalat auf und stellte ihn auf den klapprigen Gartentisch, der jedes Jahr mehr nach links sackte. "Scheiße, das riecht gut", murmelte sie und schnappte sich ein Stück Brot, um es in die ausgelaufene Marinade zu tunken. Lina beobachtete, wie ihre Schwester das eingeweichte Brot in den Mund schob und genüsslich kaute. Das Fleisch hatte genau die richtige Konsistenz – nicht zu durch, aber auch nicht blutig. Ihr Vater hob das Messer und schnitt ein Stück ab, das er Lina auf ihren Teller legte. Es dampfte noch, als sie mit der Gabel hineinstach.

Der erste Bissen war eine Offenbarung. Das Lamm schmeckte vorzüglich – zart, aber mit Biss, die Gewürze hatten sich tief ins Fleisch gebrannt und gaben ihm eine rauchige Tiefe, die auf der Zunge explodierte. Der Knoblauch war nicht zu dominant, sondern vermischte sich perfekt mit dem Rosmarin und dem eigenen Geschmack des Fleisches. Lina schloss kurz die Augen, als sie kaute, und spürte, wie der Saft ihr über das Kinn lief. Sie wischte ihn mit dem Handrücken ab, ohne sich zu genieren. Neben ihr machte Mara ein ähnlich zufriedenes Geräusch, während sie sich ein zweites Stück schnappte.

Die Knochen waren bald das Einzige, was auf den Tellern übrig blieb – lange, gekrümmte Rippen, die noch mit kleinen Fleischresten behaftet waren. Lina nahm einen letzten Schluck Apfelsaft und lehnte sich zurück, ihr Bauch war angenehm voll und schwer. "Ich sammel die Knochen", sagte sie und kratzte die letzten Reste auf einen Teller. Ihre Finger waren fettig und klebrig von der Marinade, aber das störte sie nicht. Mara half ihr, die Teller zu stapeln, während ihr Vater bereits mit der nächsten Bierflasche in der Hand auf den Misthaufen zuging.

Der Weg dorthin führte vorbei am leeren Strick, wo das Lamm noch vor wenigen Stunden gestanden hatte. Die Stelle war jetzt nur noch ein kleines Loch im Schlamm, wo sich seine Hufe eingegraben hatten. Lina hielt den Teller mit den Knochen fest und spürte, wie ihre Zehen in den Gummistiefeln leicht schwitzten. Der Misthaufen dampfte noch immer in der Abendkühle, ein brodelndes, lebendiges Etwas, das nach verrottendem Stroh und frischem Dung roch. Ihr Vater warf die ersten Knochen mit einem schwungvollen Wurf hinein, sie verschwanden mit einem dumpfen "Plop" im dampfenden Berg.

"Gleich nochmal", murmelte Mara und hielt sich plötzlich mit einer Hand zwischen die Beine. Ihre Knie waren leicht zusammengedrückt, und sie wippte ungeduldig von einem Fuß auf den anderen. Lina spürte sofort das Echo dieses Gefühls in ihrer eigenen Blase – der Apfelsaft von vorhin machte sich unangenehm bemerkbar. Sie stellte den Teller ab und folgte Mara zum Plumpsklo, ihre Schritte auf dem holprigen Hofweg wurden schneller, je näher sie kamen. Die Tür quietschte erneut, als Mara sie aufstieß und sich hastig auf eines der Löcher fallen ließ. Lina tat es ihr gleich, ihre Finger zitterten leicht, als sie hastig ihren Reißverschluss öffnete.

Das Geräusch von zwei gleichzeitig ausschlagenden Strahlen war vertraut – ein prasselndes Konzert, das sich mit dem nächtlichen Zirpen der Grillen vermischte. Lina spürte, wie die Hitze des Tages sich mit dem Wasserlassen aus ihr löste, ein fast befreiendes Gefühl. Sie beugte sich vor und sah durch das Loch, wie ihr Urin in einem goldenen Bogen auf den Misthaufen plätscherte, wo er sich mit Maras Strahl vermischte und kleine Dampfwölkchen aufsteigen ließ. Der Geruch war scharf und ammoniakhaltig, vermischt mit der säuerlichen Note des vergorenen Mists. Mara seufzte hörbar erleichtert und lehnte sich zurück, während ihr Strahl langsam versiegte.

Ohne ein Wort zu verlieren, wischten sich beide mit dem rauen Klopapier ab und zogen ihre Latzhosen wieder hoch. Die Nachtluft war jetzt kühl und roch nach Heu und trockenem Holz, als sie über den Hof zurück zum Stall schlurften. Ihre Gummistiefel hinterließen matschige Abdrücke im Tau, der sich bereits auf dem Gras gebildet hatte. Der Stall war dunkel, bis auf das schwache Licht einer Laterne, das durch die Ritzen der Holzbretter fiel. Lina stieß die schwere Tür auf und wurde sofort von der warmen Atmosphäre umfangen – das leise Rascheln der Tiere, der süßliche Geruch von Heu und der leicht moschusartige Duft der schlafenden Pferde.

Dort, zwischen den leeren Boxen und Strohballen, hing ihre große Hängematte, fest zwischen zwei dicken Balken gespannt. Das grobe Netz war schon von unzähligen Nächten gezeichnet, an manchen Stellen zu einem Nest ausgebeult. Mara war zuerst dran und ließ sich mit einem müden Stöhnen hineinfallen, sodass das Ganze schwankte und knarrte. Lina wartete, bis die Schwingungen nachließen, bevor sie sich vorsichtig neben ihre Schwester rollte. Die Hängematte gab nach, ihr Körper sank tief ein, presste sich gegen Maras warme Seite. Das Netz wabbelte noch einmal gefährlich, bevor es sich beruhigte. Irgendwo im Dunklen schnaubte ein Pferd leise.

Der verdauten Lammkoteletts wegen waren ihre Bäuche schwer und warm, leicht nach außen gewölbt unter den Latzhosen. Maras Hand lag darauf, die Finger über ihrem Nabel gespreizt, als wolle sie die Hitze einfangen. Lina spürte, wie sich ihr eigenes Verdauen anfühlte – ein dumpfes, tiefes Gluckern, das langsam durch ihre Gedärme wanderte. Die Luft zwischen ihnen war dick vom Geruch gegrillten Fleisches, vermischt mit ihrem eigenen Schweiß und dem holzigen Duft der Hängematte. Mara rülpste leise, ein fettiger Nachgeschmack, der sich in der Dunkelheit verbreitete. "Das war wirklich gutes Lamm", murmelte sie schläfrig.

Linas Antwort blieb im Halbschlaf stecken. Sie konnte förmlich spüren, wie die Nahrung in ihrem Magen sich weiter zersetzte, ein langsamer, biologischer Prozess, der sie müde machte. Ihr Darm arbeitete gemächlich, ein gelegentliches Knurren war zu hören, wenn sich eine Gasblase löste. Die Hängematte wippte leicht, als Mara sich auf die Seite drehte, ihr Gesicht nun in Linas Hals vergraben. Ihr Atem war warm und roch nach Knoblauch und Apfelsaft, ein beruhigender Geruch, der Lina noch tiefer in die Schlafmattigkeit sinken ließ. Irgendwo in der Ferne hörte sie ein Pferd mit den Hufen scharren, ein dumpfes, rhythmisches Geräusch, das sich mit ihrem Herzschlag vermischte.

Dann plötzlich ein scharfer Schmerz. Linas Augen flogen auf, als ein besonders heftiges Darmrumoren durch ihren Unterleib zog. Sie presste die Lippen zusammen und versuchte, sich nicht zu bewegen, um Mara nicht zu wecken. Aber es war zu spät. Ihre Schwester rührte sich, ihr Gesicht verzog sich zu einem müden Grinsen. "Scheiße, du klingst wie ein kranker Traktor", murmelte sie und rieb sich die Augen. Linas Magen antwortete mit einem langgezogenen Grollen, das sich wie eine Welle durch ihren Bauch bewegte. Sie konnte förmlich spüren, wie sich ihre Verdauung beschleunigte, ein Zeichen dafür, dass es bald Zeit für das Plumpsklo würde.

Die Kaffeemaschine auf dem klapprigen Holzbrett neben dem Stall begann zu blubbern, als Mara den rostigen Kessel mit Wasser füllte. Der Geruch von frisch gemahlenen Bohnen vermischte sich mit dem scharfen Ammoniakgeruch aus dem Schweinestall. Lina rieb sich den Bauch, während sie zusah, wie ihre Schwester mit geübten Bewegungen zwei große Becher füllte – schwarz und stark, genau wie sie es mochten. "Da", warf Mara ihr einen Becher zu, der in Linas Händen dampfte. Der erste Schluck brannte auf ihrer Zunge, heiß und bitter, aber genau das, was sie brauchte, um ihren trägen Körper in Gang zu bringen.

Unter ihnen begann der Stall langsam lebendig zu werden. Die Pferde scharrten ungeduldig mit den Hufen, die Schweine quiekten nach Futter, und aus dem Schafstall drang das gedämpfte Blöken der Lämmer. Lina spürte, wie der Kaffee in ihrem Magen landete und sich mit den Resten der Lammkoteletts vermischte – eine explosive Kombination, die sofort ihre Verdauung in Schwung brachte. Sie presste die Lippen zusammen, als ihr Darm ein lautes, gurgelndes Geräusch von sich gab. Mara hob eine Augenbraue und grinste. "Direkt morgens so motiviert?", neckte sie und nippte an ihrem eigenen Becher.

Der erste Sonnenstrahl fiel durch die staubigen Fenster und traf Linas Gesicht, während sie hastig ihre Latzhose hochzog. Ihre Blase meldete sich jetzt auch – voll und dringend nach der langen Nacht. Mara war schon vor der Tür, ihre nackten Füße hinterließen feuchte Abdrücke auf dem kühlen Betonboden. Das Plumpsklo stand leicht schief in der Morgensonne, die Tür hing lose in den Angeln. Lina stieß sie auf und ließ sich ohne Umwege auf das Loch fallen, während Mara sich gleichzeitig auf das andere setzte. Es war ein Tanz, den sie seit Jahren perfektioniert hatten.

Ein lautes, nasses Platschen ertönte, als Linas Darm sich endlich entleerte – ein dicker, warmer Kloß, der direkt vom Abendessen des Vortags stammte. Der Geruch war intensiv und erdig, vermischt mit den scharfen Noten des Knoblauchs. Sie spürte, wie sich ihr Bauch langsam leerte, während der Häufchen mit einem satten Schlag auf dem Misthaufen landete. Neben ihr machte Mara ein ähnlich zufriedenes Geräusch, als auch ihr Beitrag fiel – ein noch breiterer, weicherer Klumpen, der mit einem feuchten Schmatzer aufschlug. Die Luft war erfüllt von einem säuerlichen Dunst, der sich mit dem aromatischen Stallgeruch vermischte.

Lina beugte sich leicht nach vorn, um durch das Loch zu spähen. Unten auf dem dampfenden Misthaufen lagen nun zwei große, braune Haufen, die noch dampften in der kühlen Morgenluft. Die Konsistenz war weich und leicht glänzend, ein Zeichen dafür, wie gut das Lamm verdaut worden war. Gleichzeitig hob Mara ihre Hüfte an, und ein goldener Strahl Urin schoss heraus, der in einem hohen Bogen auf den Haufen traf. Lina löste ebenfalls ihren Strahl, und bald vermischten sich ihre beiden Bäche zu einem kleinen, schaumigen Rinnsal, das sich durch die frischen Häufchen fraß. Der Geruch wurde noch penetranter – eine Mischung aus ammoniakhaltigem Urin und dem schweren Duft der Lammreste.

Die ersten Fliegen setzten sich schon auf die warmen Häufchen, während Lina und Mara sich mit dem groben Klopapier säuberten. Lina schnappte sich mehrere Lagen und führte sie zwischen ihre Beine, wo die Haut noch feucht und klebrig war. Das Papier hinterließ kleine Fasern, aber sie war zu müde, um sich daran zu stören. Mara schnaubte neben ihr, als sie sich ebenfalls säuberte. "Das war wirklich ein gutes Lamm", murmelte sie und zog ihre Latzhose hoch. Ihre Finger waren noch leicht feucht, als sie die Tür aufstieß und die frische Morgenluft einatmeten.

Der Weg zurück zum Stall führte vorbei am leeren Strick, wo das Lamm noch gestern gestanden hatte. Jetzt war nur noch ein kleiner Fleck nackter Erde zu sehen, wo seine Hufe den Boden aufgewühlt hatten. Lina spürte ein kurzes Ziehen in der Magengrube, aber dann verschwand es wieder. Der Kreislauf des Hofes ging weiter – Füttern, Schlachten, Essen, Verdauen. Sie schob die Stalltür auf und wurde sofort vom Geruch nach Heu und Tierwärme empfangen. Die Pferde hoben die Köpfe, als sie die Schwestern erkannten, und eines wieherte leise.

Mara war schon am Füttern, ihre Hände gruben sich tief in den Sack mit Pellets, die sie den Schweinen zuwarf. Ihr Gesicht war rot vor Anstrengung, und ihre Zunge klebte leicht zwischen den Lippen hervor, wie immer, wenn sie sich konzentrierte. Lina schnappte sich die Heugabel und begann, die Boxen auszumisten. Das Stroh war feucht und schwer von Urin, als sie es hochhob. Sie spürte, wie sich ihr Bauch wieder meldete – ein dumpfes Grollen, das langsam nach unten wanderte. Ihre Finger umklammerten den Stiel der Gabel fester, während sie versuchte, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Aber das Gefühl wurde stärker, unübersehbar.

"Scheißdreck", murmelte sie und ließ die Gabel fallen. Sie stapfte Richtung Plumpsklo, ihre Hände schon am Gürtel, während sie spürte, wie der warme Druck in ihrem Darm nachließ wollte. Die Tür stand leicht offen, und sie stieß sie auf, gerade als Mara von hinten kam, ihre Schritte schnell und entschlossen. "Ich auch", keuchte sie und drängte sich auf das zweite Loch, während Lina sich nur noch halb hinsetzen konnte, bevor es losging.

Ein heißer Schwall Urin schoss aus ihr heraus, fast gleichzeitig mit Maras Strahl, während sich gleichzeitig ihr Darm öffnete. Mit einem nassen Schmatzer plumpste ein dicker, weicher Lammhaufen ins Loch, der noch deutlich nach Knoblauch und Rosmarin roch. Es war ein warmer, breiiger Kloß, der sich langsam von ihr löste und mit einem satten Plopp auf dem Misthaufen landete. Neben ihr machte Mara ein ähnlich zufriedenes Geräusch, als auch ihr Beitrag fiel – ein noch breiterer Klumpen, der mit einem feuchten Schmatzer aufschlug. Die Luft füllte sich sofort mit einem säuerlichen Dunst, der sich mit dem aromatischen Stallgeruch vermischte.

Lina beugte sich leicht vor, um durch das Loch zu spähen. Unten auf dem dampfenden Mistberg lagen nun zwei frische, braune Haufen, die noch dampften in der kühlen Morgenluft. Ihre eigene Hinterlassenschaft war leicht geformt, fast wie ein kleiner Berg, während Maras breiter und flacher dalag. Gleichzeitig hörte sie das prasselnde Geräusch ihrer Urinstrahlen, die goldene Bogen auf den Mist malten. Die Flüssigkeit fraß sich durch die frischen Häufchen, ließ sie glänzen und kleine Dampfwölkchen aufsteigen.
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