Der Tag war heiß, über 30 Grad, und ich hatte schon am Vormittag beschlossen, ins Freibad zu gehen. Ich wollte einfach nur im Wasser liegen, mich treiben lassen und die Hitze erträglicher machen. Ich hatte gut getrunken, bestimmt einen halben Liter Wasser auf dem Weg – es war so schwül, dass ich gar nicht anders konnte.
Im Freibad angekommen, hab ich mein Handtuch auf der Wiese ausgebreitet, die Sonnencreme schnell draufgeschmiert, Haare hoch, Bikini saß – und dann bin ich direkt ins Becken. Das Wasser war angenehm kühl, wie eine Erleichterung für den ganzen Körper. Ich bin langsam hineingegangen, hab mich bis zur Brust treiben lassen und mich einfach an den Rand gehängt. Nicht viel los, gerade ruhig, perfekt.
Ich lag im Wasser. Nicht ganz, nur bis zur Brust. Mein Körper war angenehm abgekühlt, meine Haare klebten noch ein bisschen vom Eintauchen an meinem Nacken, und ich ließ mich an der Beckenwand treiben. Die Sonne knallte von oben, der Beton um das Becken war flimmernd heiß, aber hier im Wasser war alles einfach perfekt.
Bis ich plötzlich merkte, wie sehr ich eigentlich musste. Es kam nicht schleichend, sondern ziemlich direkt. Mein Unterbauch spannte sich leicht, der Druck war auf einmal voll da. Ich wusste genau, woher’s kam – der halbe Liter hatte seinen Weg gemacht. Und ich wusste auch: Das wird nicht mehr lange gut gehen.
Ich hab rübergeschaut zu den Toiletten. Natürlich. Wie immer – voll. Leute standen barfuß auf dem heißen Boden, klatschnasse Bikinis, glitschige Fliesen. Es sah genauso unattraktiv aus, wie es sich anfühlt. Ich hätte hingehen können. Ich hätte's versuchen können. Aber ich tat es nicht.
Stattdessen hab ich mich ein bisschen vom Rand wegbewegt, in eine ruhige Ecke. Ich bin in eine leichte Hocke gegangen, unter Wasser, ganz unauffällig. Ich hab mich locker gemacht. Nur ein bisschen. Und dann passierte es.
Erst kam gar nichts. Aber dann, ganz plötzlich, schoss es los!
Ein heißer Strahl drückte sich aus mir raus. Sofort. Ohne Unterbrechung. Ich spürte, wie sich meine Blase entleerte, mit einer Deutlichkeit, die fast erschreckend war. Es war nicht einfach nur ein bisschen – ich musste richtig. Der Urin schoss kräftig durch mich hindurch, warm und drängend, wie eine kleine Welle, die sich ihren Weg durch mein Innerstes bahnte. Mein heiße Quelle verschmutzte das arme Pool-Wasser.
Der Strahl kam warm, fast heiß im Kontrast zum kühlen Wasser. Es fühlte sich seltsam intensiv an, weil ich so lange gehalten hatte – wie ein Strom, der sich nicht stoppen ließ. Ich spürte deutlich, wie sich meine Blase entleerte, Stück für Stück, und ich gleichzeitig versuchte, äußerlich völlig entspannt zu wirken. Kein Zucken im Gesicht, keine Bewegung, die irgendwas verraten hätte.
Ich spürte, wie es zwischen meinen Beinen hervorlief, der Druck ließ erst langsam nach. Es zog sich durch meine ganze Körpermitte, ein richtig intensives Gefühl der Erleichterung. Ich konnte nicht mal aufhören, selbst wenn ich gewollt hätte – es lief einfach weiter, ungebremst. Es war befreiend. Und gleichzeitig total verboten.
Das Wasser um mich herum fühlte sich einen Moment lang wärmer an. Nicht eklig – einfach anders. Als würde mein Körper etwas ganz Eigenes machen, völlig losgelöst von allem außenrum. Ich spürte, wie mein Puls runterging, mein Bauch sich entspannte, wie ich fast grinsen musste, einfach weil es sich so... gut anfühlte.
Nach ungefähr 20 bis 30 Sekunden war es vorbei. Meine Muskeln zogen sich wieder leicht zusammen, alles war raus. Ich hatte wirklich bis zum Rand vollgehalten.
Ich hab mich aufgerichtet, ein paar Züge nach links gemacht, einfach um Abstand zu gewinnen – auch zu mir selbst, irgendwie. Und dann war’s wieder ganz normal. Das Wasser war kühl, die Sonne heiß, und mein Körper – so entspannt wie den ganzen Tag nicht.
Ich blieb noch einen Moment im Wasser, bewegte mich langsam weg vom Ort des Geschehens, einfach um sicherzugehen, dass sich nichts bemerkbar machte. Und dann war’s auch schon vorbei.
Kein Mensch hat’s gemerkt. Ich hab mich einfach wieder an den Beckenrand gehängt, wie vorher auch – als wäre nichts gewesen.
Die warme Quelle im Freibad
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Re: Die warme Quelle im Freibad
vielleicht solltest das nächste mal vorher was blähendes essen-und dann alles im becken rauslassen-würde das wasser nicht verschmutzen und du könntest dabei deine augen schließen und dir denken, du seist gerade in einem whirlpool
))))))
übrigens-sehr schön geschrieben-deine story.....

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Re: Die warme Quelle im Freibad
Wie schön. Wie anschaulich. Im Laufe der Zeit habe ich so einen Blick für solche Situationen entwickelt und hätte dich bestimmt bemerkt. Gesagt hätte ich nichts, mich einfach gefreut, dass ein Mädchen/ eine Frau das macht.