Ich bin Louise (frankophon mit stummem "e" ausgesprochen), meine Freunde nennen mich aber einfach Lou (bevor jemand fragt - den Namen haben meine Eltern ausgesucht, weil sie ihn gut fanden; mein Französisch ist katastrophal). Bin w, Mitte 20, rötliche Haare, sportlich-schlank gebaut.
Bereits vor einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich es aufregend und entspannend zugleich finde, im Freien (oder an anderen "verbotenen Orten") pinkeln zu gehen. Ich genieße das befreiende und erregende Gefühl, diesem menschlichen Grundbedürfnis nachzugehen und dabei vielleicht auch mal ein wenig gegen die gesellschaftlichen Konventionen zu verstoßen. Seit ich dieses Forum hier entdeckt habe, komme ich mir damit auch nicht mehr ganz so abnormal vor
Da ich beruflich (Außendienst eines Medizintechnik-Unternehmens) viel unterwegs bin - meistens mit Auto oder Bahn) - dazu noch zu den unmöglichsten Tag- und Nachtzeiten, ergeben sich reichlich Gelegenheiten, meiner geheimen Leidenschaft nachzugehen. Meine Freizeit verbringe ich mit ausgedehnten Touren auf dem Gravelbike oder klettern (letzteres nicht nur indoor, sondern auch outdoor, wenn es das Wetter zulässt). Da ergibt sich natürlich auch immer wieder die ein oder andere Möglichkeit, im Freien pullern zu gehen.
Aus meinem Umfeld weiß niemand von meiner kleinen Vorliebe - irgendwie scheue ich mich dann doch, da mit jemandem aus meinem Bekanntenkreis drüber zu sprechen. Ich finde aber den Gedanken aufregend, meine Pinkel-Erlebnisse mit anderen zu teilen. Deshalb werde ich hier einfach mal ein paar meiner Erlebnisse aufschreiben und teilen, ganz so wie ich eben Zeit dafür finde.
Mein prägendes Pinkel-Erlebnis liegt schon ein paar Jährchen zurück.
Man sollte im Vorfeld vielleicht erwähnen, dass ich natürlich mal als kleines Kind draußen gepieselt habe. Aber seit meiner frühen Jugend hatte ich irgendwie diesen Gedanken, dass es sich nicht gehört, im Freien oder gar in der Öffentlichkeit zu pinkeln. Und weil ich meistens Pech mit öffentlichen Toiletten hatte (dreckig, kein Papier, ewige Schlange davor oder eine Mischung aus allem) bin ich eigentlich nur zu Hause oder eben bei Freunden auf die Toilette gegangen und habe es ansonsten vermieden, irgendwo anders Pippi zu müssen. Woher dieser Gedanke kam, kann ich übrigens nicht genau sagen. Vermutlich war es einfach gesellschaftliche Prägung...
Nun zum Ereignis, das alles verändert hat:
Ich habe an einer Art Wanderung teilgenommen. Letztlich ging es darum, ein Flusstal Ortschaft für Ortschaft entlangzuwandern. Für jeden Kilometer, den wir als Teilnehmer gemacht haben, hat dann eine Sponsorengemeinschaft einen Obulus an eine Kinderhilfsorganisation gespendet. Die Veranstaltung ging den ganzen Tag und ich habe mit einer Bekannten, die dort in der Gegend lebt, daran teilgenommen. Natürlich waren entlang der Laufstrecke Dixis in jeder Ortschaft platziert. Ich fand die aber damals schon eklig und war sehr daran interessiert, die nicht benutzen zu müssen. Wildpinkeln war für mich da auch nur eine Option für den äußersten Notfall. Habe die Wanderung über dann trotz der Frühsommerhitze einfach nicht viel getrunken.
Nach ungefähr 7 Stunden und 40 km Wanderung haben wir dann die letzte Stadt auf der Route erreicht. Unsere Füße taten weh und ich hatte einen brüllenden Durst. Habe im Zieleinlauf dann erstmal 2 o,5er-Flaschen Wasser leergetrunken. War dann ja egal, wir würden ja mit dem Zug nicht lang bis zu meiner Bekannten nach Hause brauchen.
Da erfuhren wir, dass es für diejenigen, die noch mehr Kilometer machen wollen, eine 5km-Runde durch die Stadt gibt, die man noch laufen kann. Schön am Stadtpark entlang. Zwar waren wir echt platt, aber wir waren motiviert und haben uns noch einmal diese besagte Runde gegönnt. Unterwegs merkt ich schon, dass meine Blase ganz schön zu drücken begann - kein Wunder nachdem ich meinem Körper kurz davor die dringend notwendige Flüssigkeit gegönnt habe...
Im Zieleinlauf wurde es dann wirklich dringend. Zum Glück gab es ein öffentliches Klohäuschen in der Nähe des Zieleinlaufes. Es stand ein wenig abseits an einem Hügel, auf dessen anderer Seite der Stadtpark begann. Ein kleiner Pfad führte darauf zu, der sich kurz vor dem Häuschen teilte, da die Türen für Männlein und Weiblein auf gegenüberliegenden Seiten des Häuschens waren.
Bereits bevor der Pfad sich teilte stieg mir ein bestialischer Gestank in die Nase, der sich auf dem Weg zur Tür für die Mädels noch ordentlich verstärkte. Bereits ohne die Tür geöffnet zu haben war mir klar: hier möchte ich auf gar keinen Fall rein, auch wenn die Blase noch so sehr drückt. Aber ich musste etwas unternehmen, und zwar schnell. Ich ging also an der Tür für die Damen vorbei, ohne sie geöffnet zu haben und huschte auf die Rückseite des Gebäudes. Hinter der Rückwand des Gebäudes stieg der Hügel noch etwas weiter an, sodass man mich zumindest beim Hocken vom Stadtpark aus wohl nicht sehen konnte. Außerdem wuchs hinter dem Gebäude Gestrüpp, das ebenso wie die Abenddämmerung einen gewissen Sichtschutz bot. Ich kroch also ein paar Schritte in das besagte Gebüsch hinter dem Klohäuschen, guckte nochmal unsicher um die Ecke, ob auch ja niemand in meine Richtung kam und spitzte die Ohren, ob ich Schritte hörte. Schließlich fasste ich mir ein Herz, zog mir Pants und Höschen bis auf die Kniekehlen runter und hockte mich mit dem Rücken zu Wand des Klohäuschens hin. Ich spürte die kühlende Abendluft an meinen Oberschenkeln und meinem Po und versuchte mich zu entspannen. Zwar hatte ich echt tierischen Druck auf der Blase, man darf aber nicht vergessen, dass ich bis dato das letzte mal als Kind draußen gepinkelt hatte und ziemliche Hemmungen verspürte. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis die ersten paar Tröpfchen herauskamen und langsam zu einem immer kräftigeren Strahl wurden. Das einsetzende Gefühl der Erleichterung war einfach toll! Es dauerte wirklich eine ganze Weile, bis ich mich ausreichend ausgepinkelt hatte. So hockte ich also im Gebüsch hinter einem öffentlichen Toilettenhäuschen inmitten meiner eigenen Pippipfütze, die langsam im trockenen Boden versickerte. Als ich aufstand, fühlte ich mich nicht nur erleichtert, weil der Druck auf der Blase weg war. Es war auch ein sehr befreiendes Gefühl, weil ich mich notgedrungen das erste mal seit meiner Kindheit getraut hatte, im Freien zu pinkeln, was ich bis dahin (siehe oben!) wirklich immer versucht hatte zu vermeiden.
Ich wischte mir mit einem Tempo aus meiner Hosentasche noch schnell die Mumu ab und warf es ins Gestrüpp, wobei mir auffiel, dass da bereits eine Mange anderer Tempos lagen, in unterschiedlichen Phasen der Zersetzung. Ich war also offensichtlich nicht die erste, die sich im Gestrüpp hinter dem Klohäuschen erleichtert hatte
Während ich den Pfad zurück zum Zieleinlauf ging, wo meine Bekannte wartete, genoss ich den Gedanken, etwas verpöntes getan und es als äußerst befreiend empfunden zu haben. Ich hatte diese irrationale Hemmung, im Freien zu pinkeln seit meiner frühen Jugend mit mir herumgetragen und nun überwunden. Das fühlte sich gut an und ich nahm mir vor, es bei Gelegenheit einfach wieder zu tun.