Das U-Boot im Meer
Verfasst: 16 Aug 2025, 07:08
Ein Tag am Meer – ohne Klo, mit dringendem Bedürfnis
Ich hatte mir vorgenommen, einfach mal einen entspannten Tag am Meer zu verbringen, mit nichts als Sonne auf der Haut, Salzluft in der Nase und dem leichten Rauschen der Wellen im Ohr. So richtig abschalten, weit weg von allem Stress und den Verpflichtungen, die mich sonst den ganzen Tag jagen. Ich hatte nicht viel dabei: ein Handtuch, eine Flasche Wasser, ein Buch und die Hoffnung, dass die Natur mich heute mal in Ruhe lassen würde.
Doch wie das Leben so spielt, begann mein Bauch irgendwann zu knurren – erst nur leise, fast freundlich, wie ein Warnsignal, das man leicht ignorieren kann. Aber dann wurde daraus schnell ein unerbittliches Drücken, ein immer stärker werdender Druck, der mir in den Magen krallte und nicht mehr locker ließ. Dieses Gefühl, wenn man genau weiß: Scheiße, ich muss kacken. Und zwar jetzt.
Ich schaute mich um – kein Klo weit und breit. Kein Imbiss, der vielleicht eine versteckte Toilette hatte. Keine Büsche, keine schattigen Ecken. Nur Sand, Sonne und das weite, scheinbar endlose Meer. Der Gedanke, noch weiter auszuhalten, war wie eine Qual, und ich spürte, wie mein Puls schneller wurde, die Panik sich leise, aber hartnäckig einschlich.
Was blieb mir anderes übrig, als reinzugehen? Also stand ich auf, versuchte so unauffällig wie möglich zu wirken – obwohl ich innerlich schon längst in Alarmbereitschaft war. Ich stapfte durch den heißen Sand, fühlte, wie jeder Schritt den Druck auf meinen Darm verstärkte, bis ich endlich die kühle Umarmung des Wassers spürte. Zuerst nur bis zu den Knien, dann immer tiefer, bis es mir bis zur Brust reichte.
Das Meer war kalt, fast schockierend, aber gleichzeitig war es meine einzige Rettung. Ich ging weiter raus, bis ich kaum noch den Boden spürte, und stellte mich in die Wellen, die ruhig an meinem Körper zogen. Niemand war in der Nähe, nur ein paar Möwen kreischten am Himmel. Ich atmete tief durch, presste die Lippen zusammen und wusste: Jetzt oder nie.
Dann ließ ich los.
Langsam, kontrolliert – mehr aus purer Verzweiflung als aus Würde. Die erste Ladung rutschte heraus, warm und weich, löste sich von meinem Körper und verschwand in der kühlen Umarmung des Meeres. Ein leises Blubbern stieg an die Oberfläche, fast unhörbar, und ich hoffte inständig, dass niemand das gehört hatte. Der Sand unter mir spürte sich jetzt seltsam leer an, als hätte ich ein halbes Gewicht verloren.
Natürlich war mir klar, dass das alles ziemlich ekelig war – eine Wurst ins Meer zu lassen, ist weder nobel noch hygienisch. Aber manchmal spielt die Natur eben nicht nach unseren Regeln, und dann muss man nehmen, was man kriegen kann. Ich drehte mich etwas zur Seite, damit nichts zurückschwamm, und hoffte, dass die Strömung gnädig war.
Ein leiser Furz gluckste noch mit auf die Reise, als wäre das die letzte kleine Botschaft meines Darms. Ich musste kurz grinsen, so absurd war die ganze Situation. Da stand ich nun: halb im Wasser, halb in einer unangenehmen Mischung aus Erleichterung und peinlicher Selbstironie.
Als alles vorbei war, ließ ich mich noch ein bisschen treiben, um den letzten Rest an Scham und Stress von mir abzuwaschen. Dann stapfte ich zurück an den Strand, das Wasser tropfte von meinem Körper, und ich fühlte mich leichter als zuvor – befreit von dem Druck, der mich so lange gequält hatte.
Ich hatte mir vorgenommen, einfach mal einen entspannten Tag am Meer zu verbringen, mit nichts als Sonne auf der Haut, Salzluft in der Nase und dem leichten Rauschen der Wellen im Ohr. So richtig abschalten, weit weg von allem Stress und den Verpflichtungen, die mich sonst den ganzen Tag jagen. Ich hatte nicht viel dabei: ein Handtuch, eine Flasche Wasser, ein Buch und die Hoffnung, dass die Natur mich heute mal in Ruhe lassen würde.
Doch wie das Leben so spielt, begann mein Bauch irgendwann zu knurren – erst nur leise, fast freundlich, wie ein Warnsignal, das man leicht ignorieren kann. Aber dann wurde daraus schnell ein unerbittliches Drücken, ein immer stärker werdender Druck, der mir in den Magen krallte und nicht mehr locker ließ. Dieses Gefühl, wenn man genau weiß: Scheiße, ich muss kacken. Und zwar jetzt.
Ich schaute mich um – kein Klo weit und breit. Kein Imbiss, der vielleicht eine versteckte Toilette hatte. Keine Büsche, keine schattigen Ecken. Nur Sand, Sonne und das weite, scheinbar endlose Meer. Der Gedanke, noch weiter auszuhalten, war wie eine Qual, und ich spürte, wie mein Puls schneller wurde, die Panik sich leise, aber hartnäckig einschlich.
Was blieb mir anderes übrig, als reinzugehen? Also stand ich auf, versuchte so unauffällig wie möglich zu wirken – obwohl ich innerlich schon längst in Alarmbereitschaft war. Ich stapfte durch den heißen Sand, fühlte, wie jeder Schritt den Druck auf meinen Darm verstärkte, bis ich endlich die kühle Umarmung des Wassers spürte. Zuerst nur bis zu den Knien, dann immer tiefer, bis es mir bis zur Brust reichte.
Das Meer war kalt, fast schockierend, aber gleichzeitig war es meine einzige Rettung. Ich ging weiter raus, bis ich kaum noch den Boden spürte, und stellte mich in die Wellen, die ruhig an meinem Körper zogen. Niemand war in der Nähe, nur ein paar Möwen kreischten am Himmel. Ich atmete tief durch, presste die Lippen zusammen und wusste: Jetzt oder nie.
Dann ließ ich los.
Langsam, kontrolliert – mehr aus purer Verzweiflung als aus Würde. Die erste Ladung rutschte heraus, warm und weich, löste sich von meinem Körper und verschwand in der kühlen Umarmung des Meeres. Ein leises Blubbern stieg an die Oberfläche, fast unhörbar, und ich hoffte inständig, dass niemand das gehört hatte. Der Sand unter mir spürte sich jetzt seltsam leer an, als hätte ich ein halbes Gewicht verloren.
Natürlich war mir klar, dass das alles ziemlich ekelig war – eine Wurst ins Meer zu lassen, ist weder nobel noch hygienisch. Aber manchmal spielt die Natur eben nicht nach unseren Regeln, und dann muss man nehmen, was man kriegen kann. Ich drehte mich etwas zur Seite, damit nichts zurückschwamm, und hoffte, dass die Strömung gnädig war.
Ein leiser Furz gluckste noch mit auf die Reise, als wäre das die letzte kleine Botschaft meines Darms. Ich musste kurz grinsen, so absurd war die ganze Situation. Da stand ich nun: halb im Wasser, halb in einer unangenehmen Mischung aus Erleichterung und peinlicher Selbstironie.
Als alles vorbei war, ließ ich mich noch ein bisschen treiben, um den letzten Rest an Scham und Stress von mir abzuwaschen. Dann stapfte ich zurück an den Strand, das Wasser tropfte von meinem Körper, und ich fühlte mich leichter als zuvor – befreit von dem Druck, der mich so lange gequält hatte.