Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

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Kackfreund.Ingo
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Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von Kackfreund.Ingo »

Ich will mal ein Diskussion lostreten, aber bitte in geordnetem Rahmen diskutieren.

Im Laufe der letzten 5 Jahre habe ich mich sehr intensiv mit meinem Kink auseinander gesetzt. Dabei merke ich, dass sich gewisse Vorlieben und Neigungen wahrscheinlich weitervererben. Oder vorhanden sind und mich geprägt haben.

Meine Tante hat zum Beispiel nie geschimpft und es immer sehr normal aufgenommen, wenn meine Cousine sich hinhockte und pullerte, manchmal kam auch spontan mehr mit. Oder wenn sie direkt zum kacken sich draußen versteckt hinhockte. Irgendwie war das normal. Mein Opa soll auch ein starkes Interesse an sexuellen Dingen gehabt haben - aber da wird nicht so offen drüber gesprochen. Und eine andere Verwandte hat auch mal ohne weiteres erzählt, dass sie auf dem Weg zu uns im Wald kacken war.

Ob das sich vererbt oder man irgendwie geprägt wird? Was denkt ihr?
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Flachspüler Verified
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von Flachspüler Verified »

Also mir fällt jetzt kein Verwandter ein, der meine Vorlieben teilen würde. Ich steh in der Verwandtschaft damit allein da, leider.
Männer (und auch Frauen), brunzt in Eure Waschbecken, es passiert ihnen nichts.
Berndistda
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von Berndistda »

Vererben würde ich es nicht nennen.
Es hängt von mehreren Faktoren ab:
Erziehung
Freundeskreis
Eigene Einstellung
EIgene Erfahrungen
Und vl hab ich was vergessen.

Vorlieben entwickeln sich
snoopy15
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von snoopy15 »

Auch ich wüsste niemanden, der oder die mir meine Vorlieben und Neigungen vererbt hätte. Wenn ich mir die Frigidität in unserer Familie anschaue, wundere ich mich, dass ich überhaupt geboren wurde.
saugruessel
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von saugruessel »

Interessantes Thema. Wissen tue ich darüber nichts, vermuten aber so einiges. Mein Vater Jahrgang 1944 und seine Schwester Jahrgang 1948 sind beide schon verstorben. Aber eben diese Schwester war recht heiß was unser Thema betrifft. Eine sehr schöne gepflegte Frau von der Art wie sie im vergangenen Jahrhundert geblieben sind, Gott sei es geklagt.
Und eben diese Dame hat nie ein Geheimnis darum gemacht daß sie mal muss, und das war oft vorgekommen. Hatte auch wenn es gar zu arg wurde nie Hemmungen sich draußen zu erleichtern, natürlich immer mit optimalem Sichtschutz. Hat auf langen Autofahrten auch immer sehr viel rumgejammert, was wohl mit ein Grund sein mag daß ich, Jahrgang 1967 zu diesem Fetisch gefunden hatte, der zu mir gehört solange ich mich erinnern kann, also schon als Kleinkind.

Und mein Vater der sie ja als Kind und Teenager schon kannte hat natürlich viel mehr mitbekommen noch. Und in einschlägigen Situation ihr auch immer neckische Fragen gestellt, getarnt als geschwisterliche Neckerei, aber es könnte schon mehr dahinter gesteckt haben. Die Geschwister sind sich sehr nahe gestanden. Zumal ich auch ab und zu mitbekommen daß es ihm bei desparaten Situation wo es um meine Mutter ging, ihn das auch nicht kalt gelassen. Die war aber Weltmeisterin im Einhalten, ich weiß von keinem einzigen Fall wo die sich mal outdoor erleichtert. Jahrgang 1949, ist auch schon lange verstorben. Sie mögen mir alle diese Postings verzeihen wenn sie noch können. Denn wenn sie es können wissen sie ohnehin wie ich ticke.

Ach ja, das muss ich noch editieren. In meiner Fantasie geht es immer nur ums weibliche Pinkeln und um die Desperation als Vorspiel. Wohl deshalb weil es ohne Desperation keine großen Mengen an Urin geben kann/soll. Aber da ist noch viel mehr daran. Konsumation und goldene Duschen kann ich mir auch vorstellen, und ab und zu mal machen lassen auch. Ebenfalls heiß, aber nicht gar so sehr.

Gruß
Saugrüssel
the ghost
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von the ghost »

@ Saugrüssel:

Wie alt war Dein Vater und seine Schwester? Könnte es sich um die sog. "Kriegsgeneration" gehandelt haben? Egal ob Soldat oder "Trümmerfrau" - die haben gepisst wo sie gingen und standen (wie alt Deine Mutter war, hast Du ja geschrieben - das war schon die Nachkriegsgeneration). Die konnten ja teilweise froh sein, wenn sie ein Dach über dem Kopf hatten - und wenn, war vielleicht noch der Wasserdruck ausgefallen. Was aber typisch für diese Generation war: Sie haben ihre Gepflogenheiten gerne beibehalten. Die typischen Straßeneckenpisser waren alte Kriegsveteranen. :idea:
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Kackfreund.Ingo
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von Kackfreund.Ingo »

the ghost hat geschrieben: 19 Apr 2026, 20:04 @ Saugrüssel:

Wie alt war Dein Vater und seine Schwester?. :idea:
Steht doch im Text. Wohl dem, der genau liest und rechnet.
the ghost
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von the ghost »

Stimmt. :oops:
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Kackfreund.Ingo
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von Kackfreund.Ingo »

Ich will mal ein Diskussion lostreten, aber bitte in geordnetem Rahmen diskutieren.

Im Laufe der letzten 5 Jahre habe ich mich sehr intensiv mit meinem Kink auseinander gesetzt. Dabei merke ich, dass sich gewisse Vorlieben und Neigungen wahrscheinlich weitervererben. Oder vorhanden sind und mich geprägt haben.

Meine Tante hat zum Beispiel nie geschimpft und es immer sehr normal aufgenommen, wenn meine Cousine sich hinhockte und pullerte, manchmal kam auch spontan mehr mit. Oder wenn sie direkt zum kacken sich draußen versteckt hinhockte. Irgendwie war das normal. Mein Opa soll auch ein starkes Interesse an sexuellen Dingen gehabt haben - aber da wird nicht so offen drüber gesprochen. Und eine andere Verwandte hat auch mal ohne weiteres erzählt, dass sie auf dem Weg zu uns im Wald kacken war.

Ob das sich vererbt oder man irgendwie geprägt wird? Was denkt ihr?
desc37
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Re: Vererbt sich unsere Neigung von Generation zu Generation?

Beitrag von desc37 »

Ich denke, dass es eine Mischung aus Neigung und Sozialisierung ist.
Im prekären Milieu wird es viel öfter vorkommen, dass Kinder zusammen draußen spielen und dabei ihre Notdurft mehr oder weniger versteckt verrichten, als in gehobenen Kreisen, wo man auf Etikette bedacht ist und natürlich auf Toilette geht oder sich diskret außer Sichtweite begibt.
Wer da schon die Neigung hat, dem Vorgang und den Produkten nicht abgeneigt gegenüber steht, dessen Kink wird sich so sicherlich ausprägen, aus der Realität heraus.
Wer dieselben Neigungen hat aber nichts weiter erlebt, wird das entweder nie nachholen können oder auf gezielte Weise, bei S/M o.ä., aber kaum im normalen alltäglichen Umfeld.
Dieses Ausblenden des Toilettengangs nebst allen verwandten Themen ist letztlich ja ein weltweites "Scham"-Phänomen,egal welche Kultur, Religion oder welcher Kontinent, stets empfindet man den Genitalbereich als nötig zu bedecken und bei "Benutzung" auf Abstand zu gehen.

Eine Veranlagung zu diesem Kink wird es aber schon geben, abgesehen von jedem sozialen Aspekt.
Denn es tritt quer durch alle Alters, Bildungs, Berufs,-...Schichten auf.
Und diese Veranlagung dürfte irgendwie genetisch programmiert sein.
Den sozio-evolutionären Sinn dahinter müsste man in der Psychologie oder Evolutionsbiologie suchen.
Ob es sich dabei also um eine im evolutionären Sinn biologisch sinnvolle Neigung oder eine "Störung" handelt und ob sich das vererbt oder spontan auftritt, das kann man wohl nur mutmaßen, solange dieses Thema nicht genetisch und wissenschaftlich erforscht ist.

Ich habe die KI mal folgendes gefragt:

"welchen sozio-evolutionären oder evolutionsbiologischen Grund könnte es haben, dass manche Menschen eine sexuelle Neigung zu Defäkation und Ausscheidungen haben, unabhängig von Status, Bildung, Umfeld etc.?"
Antwort:
"Evolutionsbiologisch hat sich beim Menschen ein starker Ekelreflex gegen Ausscheidungen entwickelt, der als Schutz vor Krankheitserregern dient.
Die Entstehung solcher Neigungen (Koprophilie) erklärt die Wissenschaft nicht durch einen direkten evolutionären Nutzen, sondern primär durch Fehlkonditionierungen, neurologische Besonderheiten oder psychologische Mechanismen.Folgende Erklärungsansätze werden in der Sexualwissenschaft und Evolutionspsychologie diskutiert:

Abschaltung des Ekel-Systems:
Forschungserkenntnisse deuten darauf hin, dass bei starker sexueller Erregung die neurologische Hemmschwelle und der Ekelreflex in bestimmten Gehirnarealen (wie der Insula) unterdrückt werden können. Das ermöglicht es manchen Menschen, Tabugrenzen zu überschreiten und Reize, die evolutionsbiologisch eigentlich Abwehr auslösen, erotisch umzudeuten.Konditionierung und Prägung: Aus entwicklungspsychologischer Sicht (etwa nach Theorien von John Money) können in der frühen Kindheit zufällige Verknüpfungen entstehen. Wenn beispielsweise während der Sauberkeitserziehung verbotene Neugier, Trotz oder Zuwendung mit dem Thema Ausscheidungen und gleichzeitig mit körperlicher Erregung/Lustgefühlen verknüpft wurden, kann sich dies als dauerhaftes sexuelles Muster (Paraphilie) im Gehirn festsetzen.

Tabubruch und Machtdynamik:
Soziologisch und psychologisch spielen bei solchen Neigungen oft Machtgefälle, Demütigung, das Übertreten gesellschaftlicher Normen oder Unterwerfung eine zentrale Rolle. Der absolute Kontrollverlust oder die Hingabe können als extrem intensiv empfunden werden, unabhängig vom sozialen Status der Person.

Fehlverdrahtung der Sinne (Cross-Wiring):
Neurobiologisch liegen die Areale für die Verarbeitung von Genitalreizen, Analregion und Ausscheidungen im Gehirn (im somatosensorischen Kortex) eng beieinander. Hier kann es zu einer Fehlverknüpfung (Cross-Wiring) kommen, bei der sensorische Signale falsch interpretiert und in sexuelle Erregung übersetzt werden.Weiterführende Informationen zu den Ursachen und der Definition solcher Paraphilien finden Sie in entsprechenden Fachartikeln, beispielsweise in der Literaturübersicht zu Coprophilia and Coprophagia (PubMed).

Damit war ich aber nicht so ganz zufrieden, da es für mich nur Standard-BlaBla war und habe die Frage noch mal konkretisiert:

"Wie ist die Neigung einzuordnen wenn sie reflektiert und kanalisiert als erweiterte Form des Bedürfnisses nach Körperlichkeit aus tabuloser Zuneigung angesehen wird, sich diese Neigung zb. nur auf den Partner und bestimmte Formen seiner Ausscheidung beschränkt, also sehr wässrigen Harn oder sehr massiven Stuhlgang nebst dem entsprechend ausgeprägten Ausscheidungsvorgang, um sich guter körperlicher Entwicklung und Gesundheit des Partners zu vergewissern und dies mit einer erotischen Komponente zu erleben wie sonstige Zuneigung aus körperlicher Attraktivität auch?"

Antwort:
"Aus sexualwissenschaftlicher Sicht lässt sich diese spezifische Form der Neigung als partieller, beziehungsorientierter Fetischismus oder als eine hochgradig individualisierte Erotisierung von Intimität und Fürsorge einordnen.

Wissenschaftliche und klinische Einordnung
Kein Krankheitswert (Klinische Einordnung):

Nach modernen Diagnosemanualen (wie dem ICD-11 der WHO) gelten sexuelle Neigungen und Paraphilien nur dann als psychische Störung, wenn sie klinisch bedeutsamen Leidensdruck verursachen, gegen den Willen einer Person geschehen oder Eigen- und Fremdgefährdung beinhalten. Da die Neigung hier reflektiert, kanalisiert, einvernehmlich und auf einen Partner beschränkt gelebt wird, handelt es sich um eine sexuelle Variante/Präferenz ohne Krankheitswert.

Selektiver Fetischismus:
Die Beschränkung auf ganz bestimmte Eigenschaften (Konsistenz des Stuhls, Klarheit des Urins) und den Vorgang selbst erfüllt die Definition eines selektiven Fetischs. Der Fokus liegt nicht auf der Ausscheidung an sich, sondern auf den spezifischen Merkmalen, die als Indikatoren für Vitalität dienen.

Psychologische und sozio-evolutionäre Dynamik

Erotisierung der Fürsorge (Brutpflege- und Paarbindungs-Mechanismus):
Aus evolutionsbiologischer Sicht ist das Interesse an der Gesundheit und der Genetik des Partners tief verwurzelt (Partnerwahl nach Fitness-Kriterien). Bei dieser Ausprägung vermischen sich die evolutionären Systeme für Paarbindung (Attachment), Fürsorge (Caring) und Sexualität (Sexsystem). Das unbewusste biologische Bedürfnis, die Gesundheit des Partners zu überwachen (was historisch über Geruch, Aussehen und Ausscheidungen stattfand), wird hier direkt in das Belohnungszentrum des Gehirns eingespeist und erotisiert.

Ultimatives Vertrauen und Tabulosigkeit:
Ausscheidungen sind gesellschaftlich mit Scham und Privatsphäre besetzt. Sie mit dem Partner zu teilen und dabei Akzeptanz zu erfahren, signalisiert dem Nervensystem maximale Sicherheit und Bindungstiefe. Die sexuelle Erregung speist sich hier aus der emotionalen Erleichterung über die Gesundheit des Partners und der exklusiven Intimität des Moments.

Körperlichkeit als Ganzheitlichkeit:
Die Einordnung als „erweiterte Form des Bedürfnisses nach Körperlichkeit“ beschreibt eine Ent-Tabuisierung des biologischen Körpers. Der Partner wird nicht nur auf seine ästhetische Oberfläche (Haut, Gesicht, Muskeln) reduziert, sondern in seiner gesamten biologischen Funktion und Existenz bejaht und begehrt.

Na, das klingt doch schon besser.
Und könnte ein Hinweis auf genetisch vererbte Besonderheiten in der Gehirnentwicklung des eng verbundenen Areals von Sexualität und Ausscheidung sein.
Nichtraucher, Nichttrinker, Nichtficker
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