Ich war auf der Autobahn unterwegs, als sich plĂśtzlich die Natur meldete...naja, so plĂśtzlich war es auch wieder nicht
Kacken musste ich beinahe schon den ganzen Tag, aber es war einigermaĂen auszuhalten, auch wenn sich abzeichnete, dass es nicht mehr lange gut gehen wĂźrde. Aber nach und nach musste ich dann echt sehr dringend pinkeln, es war beinahe nicht mehr zum Aushalten. Und dann verpasste ich auch noch einen Autobahnrastplatz mit Klo. Und ich wusste, dass die nächsten Parkplätze ohne Klo sein wĂźrden.
Aber wenn ich nur an den Zaun pinkeln kÜnnte, wäre mir schon sehr geholfen gewesen...
Nun gut, am nächsten Parkplatz fuhr ich raus. Und ich hatte Glßck, ich kannte diesen Parkplatz von vor vielen, vielen Jahren. Liegt an der A61 und hat einen Wanderweg mit dabei, den Namen weià ich aber leider gerade nicht.
Diesen Wanderweg kann man sich so vorstellen: Mittig ist der Weg, links und rechts auf 2 oder 3 Metern Rasen und dann kommen beidseitig BĂźsche und Bäume. So kann man vom Parkplatz und der Autobahn aus den Weg nicht direkt einsehen, auĂer, man geht auf diesen Weg.
Perfekt, hier wĂźrde ich nicht nur pinkeln kĂśnnen, sondern entspannt auch mal wieder ein Ei in freier Natur legen kĂśnnen...
Es wsr Abenddämmerung, auĂer mir war nur noch ein Auto auf dem Parkplatz und unzählige LKW mit zugezogenen Vorhängen.
Ich nahm mir ein paar Tempos und verlieĂ mein Auto.
Als ich auf den Weg einbog, sah ich noch, wie die Fahrerin des anderen Autos ihr Kind so hielt, dass es pinkeln konnte. Aber noch bevor ich an dem Weg angekommen war, waren die beiden fertig.
Am Eingang dieses Weges liegt ein groĂer Stein, bzw entlang des Weges liegen alle paar Meter Steine, die so hoch sind, dass man sich gut verstecken kann. Zumindest einigermaĂen.
Was soll ich sagen? Ich fand ein Paradies vor. Ăberall lagen TaschentĂźcher, unzählige Kothaufen in verschiedensten Zuständen (manche waren verwittert, andere recht frisch, und natĂźrlich die unterschiedlichen Konsistenzen von hart bis Durchfall)...Also dieser Parkplatz ist echt eine Reise wert, vielleicht kennt jemand seinen Namen- liegt im nĂśrdlichen Rheinland-Pfalz...
Ich hätte ja auch gerne Bilder gemacht, aber mein Handy lag im Auto, und aus Grßnden, die ich gleich schildern werde, wollte ich nicht noch einmal zurßck gehen...
Ich ging also hinter den ersten groĂen Stein, lieĂ aber einen Meter Abstand zum Stein, um nicht in Kacke zu treten oder einer UrinpfĂźtze stehen zu mĂźssen. LieĂ die Hosen herunter, hockte mich hin und pinkelte erst einmal. Lange. Sehr lange.
Und dann suchte auch schon ein recht groĂer Haufen den Weg in die Freiheit. Ich musste ein wenig drĂźcken, denn die erste Wurst war ein wenig hart geworden...aber ich spĂźrte, dass da noch etwas war.
Also wartete ich.
Das sonore Rauschen der Autobahn wurde jedoch unterbrochen von einem LKW, der auf den Rastplatz einbog und mit lauten Bremsen hielt. Zuerst dachte ich mir nichts dabei. Dann hĂśrte ich eine TĂźr.
Und kurze Zeit später lauter werdende, schlurfende Schritte.
Und ich dachte mir noch "oh nein", denn ich konnte gerade nicht aufhĂśren, die zweite Wurst wollte raus.
Da stand auch schon der Trucker vor mir. Nicht unmittelbar vor mir, aber er kam eiligen Schrittes den Weg herunter und sah mich bald.
Das war jetzt nicht unbedingt ein Mann, von dem ich als Mann sagen wßrde, dass er attraktiv ist. Eher klein, sßdländisch, Anfang 40, eher pummelig, Achselshirt, kurze Sporthose, Crocs- und mit Klopapierrolle in der Hand.
Er ging eiligen Schrittes an mir vorbei, der Ărmste musste wohl dringend, und bog auf die andere Seite des Weges ab. Drehte mir den RĂźcken zu, wohl weniger, um mir seinen Hintern zu zeigen, sondern um seine Vorderseite nicht zur Schau zu stellen, lieĂ die Hose herunter und hockte sich hin.
Da musste ich jetzt doch hinschauen. Ich dachte daran, wie schĂśn es ist, kacken zu gehen, wenn man schon lange dringend muss, und sein Gang zeigte, dass es wohl sehr eilig war.
Kaum war er in der Hocke, kam auch schon die erste Wurst. Er hockte vielleicht 4m von mir entfernt. Und die zweite.
Bei war inzwischen die zweite Wurst drauĂen und ich fing an, mich sauber zu machen. Bei ihm kam die dritte Wurst...das muss echt gedrĂźckt haben.
Ich ging zurĂźck zu meinem Auto, wollte in der Situation aber nicht mit dem Handy zurĂźck laufen...aber als ich fuhr, hockte er immer noch da...