Lenas Menstruationstagebuch

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Lena
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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon Lena » 05 Dez 2018, 20:39

@the ghost: Okay, sowas kannte ich tatsächlich nicht.

@Pipihannes: Ja, das Thema ist immer noch ein bisschen tabuisiert, obwohl ich denke, dass das in den letzten Jahrzehnten deutlich besser geworden ist. Für mich selbst gibt es oft schlichtweg keinen Grund, anderen Menschen zu erzählen, dass ich meine Tage habe. Beschwerden habe ich sehr selten und das Wechseln eines Tampons dauert bei einer erwachsenen Frau, die das zigmal geübt hat, nur ein paar Sekunden. Ein Geheimnis mache ich darum aber auch nicht. Und mein Freund weiß sowieso genauestens Bescheid. Zum einen habe ich während der Regel mehr Lust auf Sex, sodass wir sogar unsere Treffen ein bisschen danach richten. Zum anderen hängt vom Zyklustag auch die gewählte Verhütung ab, sodass es ihn auch etwas angeht und das nicht nur reiner "Frauenkram" ist.

@ladyfartfan: Meine Geschichten sind tatsächlich wahr, dafür dann aber natürlich nicht immer spektukulär.

Okay, zurück zum eigentlichen Tagebuch:

Gestern Abend ist nicht mehr viel passiert. Ich habe manchmal noch ein leichtes, nicht unangenehmes Ziehen im Unterleib gespürt. Das Klopapier blieb beim Abwischen immer weiß, obwohl ich später keinen Tampon mehr getragen habe. Auch nachts habe ich keinen getragen. Wenn sich der Tampon nicht zumindest ein bisschen vollsaugt und dadurch weicher wird, finde ich es nachts unangenehm, einen zu tragen, weil er ein Volle-Blase-Gefühl verursacht und ich dann schon wegen kleinster Urinmengen aufs Klo muss.

Heute Morgen war zunächst auch alles unauffällig. Als ich das erste Mal auf die Toilette gegangen bin, war das Klopapier weiterhin weiß. Doch etwas später war das Klopapier stark verfärbt. Das Blut war allerdings noch nicht "schön". Es hatte noch eine Braunfärbung, wie es typisch für Vorblutungen ist. Obwohl ich eigentlich schon geduscht hatte, habe ich mich untenrum noch einmal abgeduscht, weil ich diese Art von Blut nicht mag und keine Lust auf Flecken in der frischen Unterwäsche hatte. Ich war ohnehin noch im Schlafanzug als es passierte. Bevor ich zur Arbeit ging, führte ich auch einen Tampon ein, der beim späteren Rausziehen tatsächlich auch verfärbt war. Gerade trage ich wieder keinen. Aus Erfahrung weiß ich: Da passiert heute nicht mehr viel. Es ist normal, dass es ein bisschen dauert, bis es so richtig losgeht. Auch die immer noch sehr empfindlichen Brustwarzen deuten daraufhin, dass ich hormonell noch eher in der zweiten Zyklushälfte bin. Immerhin habe ich heute während der Arbeit mehrfach wieder ein Ziehen im Unterleib gespürt. Ich tippe darauf, dasss es morgen im Laufe des Tages so richtig losgeht und ich dann auch mehr zu berichten habe.

the ghost
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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon the ghost » 05 Dez 2018, 21:00

Die Periode ist ein ganz natürlicher Vorgang bei jeder Frau in einem bestimmten Alter. Deshalb kann sich jeder Außenstehende an 5 Fingern abzählen, ob eine Frau Menstruationen hat oder nicht.

Ich würde aber anderen Leuten nicht erzählen, wann ich sie hätte. Das wäre dasselbe, als wenn Du durch die Gegend posaunen würdest "Stuhlgang habe ich morgens um 6" oder jemandem eine SMS schicken "ich sitze gerade auf dem Pott und scheiße mich erst mal richtig aus".

Das sind einfach Dinge, die intim sind und die man nicht anderen auf die Nase bindet.

Lena hat geschrieben:Okay, sowas kannte ich tatsächlich nicht.


Wie alt bist Du? Die sind nämlich nahezu ausgestorben und so oft wirst du wahrscheinlich auch keine Herrentoilette betreten. An ihre Stelle sind die modernen Urinalbecken getreten:
[ externes Bild ]Bild
Vielleicht kennst Du die? Die gibt es auch auf Unisex-Toiletten. Allerdings würde sich da das Blut genauso sofort wegspülen wie bei einem Voll-WC auch. ;)
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trucker9499
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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon trucker9499 » 06 Dez 2018, 21:47

Ich finds auf jeden Fall echt super, dass du darüber hier so offen und detailiert drüber berichtest, find ich als Mann schon auch total interessant.
Wirkt sich deine Periode eigentlich auch irgendwie auf deine Verdauung aus?

Lena
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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon Lena » 06 Dez 2018, 22:53

the ghost hat geschrieben:Die Periode ist ein ganz natürlicher Vorgang bei jeder Frau in einem bestimmten Alter. Deshalb kann sich jeder Außenstehende an 5 Fingern abzählen, ob eine Frau Menstruationen hat oder nicht.


Eigentlich schon, allerdings verhüten viele Frauen hormonell. Sie sagen dann zwar auch manchmal, sie hätten ihre Tage, allerdings sind diese Hormonentzugsblutungen nicht mit einer "normalen" Periode vergleichbar. Die Hormone unterdrücken nicht nur den Eisprung (deswegen nimmt man sie schließlich), sondern verhindern auch, dass sich die Schleimhaut "richtig" aufbaut. Dementsprechend sind Hormonentzugsblutungen auch eher schwach.

@trucker9499: Danke für dein positives Feedback! Während der Regeblutung zieht sich nicht nur die Gebärmutter zusammen, sondern auch der benachbarte Darm bewegt sich mehr, weswegen viele Frauen dann häufiger aufs Klo müssen.

Okay, auch heute soll es einen kurzen Tagebucheintrag geben:

Der heutige Tag begann genauso wie der gestrige. Beim ersten Klogang (vor dem Duschen) blieb das Klopapier weiß, beim zweiten (leider nach dem Duschen) war es bräunlich verfärbt, sodass ich mich untenrum noch einmal kurz abgeduscht habe, damit ich frisch in den Tag starte. Danach führte ich einen Tampon ein.
Als ich irgendwann während der Arbeit aufs Klo ging, rutschte der Tampon ein Stückchen Richtung Ausgang - ein deutliches Zeichen dafür, dass er voll war. Ich zog ihn raus und sah an der Spitze - frisches Blut! Da war es endlich. ;-) Der Rest des Tampons war auch ziemlich nass, allerdings durch klare Körperflüssigkeiten. Der Tampon wanderte direkt in den Mülleimer. Ich hatte nur gerade keinen Ersatztampon dabei und nahm daher ein bisschen Klopapier, das ich mir in den Slip stopfte.
Als ich beim nächsten Klobesuch vorsichtig den Slip runterzog, stellte ich erleichtert fest, dass das Klopapier immer noch weiß war. Es gab also keine unerwünschten Flecken. Doch als ich mich dann kurz darauf unten abwischte, stellte ich fest: Jetzt hatte es richtig angefangen zu bluten. Das Blut war leuchtend rot und auch ziemlich dickflüssig. Menstruationsblut ist viel dicker als das Blut, das z. B. austritt, wenn man sich in den Finger geschnitten hat. Mit so viel Blut hatte ich gar nicht gerechnet, deswegen hatte ich mich nur mit einer dünnen Lage Papier abgewischt. die allerdings nicht ausreichte. Ich hatte dann tatsächlich sogar Blut an den Händen, was eigentlich nicht passieren sollte. Es dauerte eine Weile, bis ich mich untenrum halbwegs sauber bekommen hatte. Danach wusch ich mir sehr, sehr gründlich die Hände.
Auch dieser Tampon wurde inzwischen gewechselt. Ich fühle mich viel besser als in den letzten Tagen, die Schmerzen in den Brüsten verschwinden immer genau an dem Tag, an dem die Blutung richtig einsetzt. Es fühlt sich jetzt alles super an. Unterleib und Geschlechtsorgane sind total sensibel und fühlen sich toll an. Leider sehe ich meinen Freund heute nicht, es wäre sonst der perfekte Tag für zweisame Aktivitäten. Ich weiß, das sieht nicht jeder so, aber da sind wir wieder bei: Geschmäcker sind verschieden. ;-) Es sind auch ein paar Flecken im Slip, aber das ist nicht so schlimm, da ich ohnehin zweimal am Tag die Unterwäsche wechsel und dieser ohnehin gleich in die Wäsche gewandert wäre. Zu 100 % lassen sich Blutflecken in der Wäsche an den starken Tagen nicht immer vermeiden.

Lena
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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon Lena » 08 Dez 2018, 12:43

So, dann will ich mal berichten, wie es mir gestern ergangen ist:

Vorgestern Abend habe ich mich mit einem Tampon ins Bett gelegt, hatte aber wieder das Gefühl, dass er drückt. Deswegen bin ich noch einmal aufgestanden und habe ihn entfernt und lieber nur mit Slipeinlage geschlafen (Binden hatte ich keine da, die benutze ich selten, weil ich ja für gewöhnlich Tampons verwende). Das ist während der starken Tage allerdings riskant, weil Slipeinlagen wirklich nur sehr geringe Mengen Blut aufsaugen und das Blut nachts im Liegen auch gerne mal seitwärts vorbeiläuft. Als ich nachts zwischendurch mal aufwachte, merkte ich plötzlich, dass gerade tatsächlich etwas Blut aus mir rauslief. Ich wollte eigentlich schnell aufs Klo gehen, mich abputzen und schauen, ob die Slipeinlage ausgereicht hat, aber dann bin ich doch einfach wieder eingeschlafen.
Als mich dann morgens der Wecker aus dem Schlaf riss, fühlte sich aber alles trocken an. Nach dem Aufstehen ging ich trotzdem direkt ins Bad und nicht etwa erst in die Küche, um mir einen Kaffee zu machen. Denn gerade an den starken Tagen läuft es für gewöhnlich nach dem Aufstehen ziemlich stark. Und richtig, so war es auch! Als ich auf dem Klo saß und meine Blase entleerte, lief auch eine größere Menge Blut in die Toilette. Es war echt recht viel, aber es hatte sich eben auch die ganze Nacht angesammelt. Das Wasser in der Toilette war komplett rot eingefärbt, wobei das alleine natürlich nichts heißt, weil Blut einfach so ungemein färbt. Auch das Klopapier war voller Blut, das ziemlich dickflüssig war. Die Slipeinlage war übrigens auch fast komplett rot eingefärbt, sie hatte die Flüssigkeit jedoch gehalten und der Slip war sauber geblieben.
Als ich dann geduscht habe, hat es zunächst einmal gar nicht geblutet, aber plötzlich verfärbte sich das Duschwasser ziemlich stark. Ein rotes Rinnsal machte sich auf den Weg in Richtung Ausguss ... Nach dem Duschen verwendete ich sofort einen Tampon.
Kurz darauf fuhr ich zur Arbeit. Als ich dort nach einiger Zeit aufs Klo gegangen bin und mich abputzte, merkte ich, dass der Tampon schon komplett voll war, denn beim Abputzen war das Klopapier farbig. Diesmal verwendete ich einen besonders großen Tampon (Größe "super"), der mich etwas länger schützen sollte. Aber auch dieses Exemplar war bald am Rande seiner Aufnahmekapazität. Dummerweise hatte ich zu Hause weder Slipeinlagen noch Binden gehabt. Deswegen half ich mir auf der Arbeit mit Klopapier, das ich als zusätzlichen Schutz in meinen Slip legte, denn auf der Arbeit, wo ich mich nicht mal eben umziehen kann, habe ich echt keine Lust auf Flecken in der Wäsche! Das zusätzliche Klopapier war an diesem Tag aber tatsächlich notwendig gewesen, denn mehrfach war es fleckig gewesen und hat somit Schlimmeres verhindert.
Abends war ich noch unterwegs, aber gegen Abend hatte die Blutung deutlich abgenommen und ich musste die Tampons nicht mehr so oft wechseln. Ich kam mit sauberer Wäsche zu Hause an.

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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon the ghost » 08 Dez 2018, 23:00

Mir hat mal ein Metzger gesagt, Blut könne man getrost in die Kanalisation laufen lassen, weil es größtenteils aus Wasser bestehe und sich in selbigem auflöse. (Das einzige, was diese Zunft braucht, ist einen Fettabscheider, weil Fett die Abflussrohre verstopft). ;)

Fazit: Lass es laufen.
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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon Lena » 09 Dez 2018, 21:15

@the ghost: Um die Kanalisation mache ich mir da keine Sorgen. ;-)

Gestern war die Menstruation schon deutlich schwächer. Morgens nach dem Aufstehen lief noch einmal frisches Blut in die Toilette. Ansonsten hat es gestern gereicht, aus Hygienegründen mal ab und zu den Tampon zu wechseln, der dann jeweils nur noch etwas blutig war. Ich konnte nachts dann auch wieder mit einer Slipeinlage schlafen und brauchte keinen Tampon mehr.

Heute hat es auch noch geblutet, aber nur noch sehr schwach. Am frühen Abend habe ich dann keinen neuen Tampon mehr eingeführt, nachdem ich den alten entsorgt hatte. Aber als ich vorhin dann auf der Toilette saß, war da dann doch wieder frisches am Toilettenpapier. So ca. eine Woche dauert meine Periode dann meistens eben doch.

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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon the ghost » 11 Dez 2018, 21:54

Du schreibst ja gar nichts mehr. Ist Tante Rosa aus Rothenfelde bei Dir schon wieder weg?
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Re: Lenas Menstruationstagebuch

Beitragvon Lena » 12 Dez 2018, 21:22

Es stimmt, ich bin euch die letzten Tage schuldig geblieben. ;-)

Vorgestern Morgen ist nach dem Aufstehen tatsächlich wieder etwas Blut rausgelaufen, als ich auf der Toilette war. Es war allerdings bereits recht dünnflüssig und hellrot, was darauf hindeutet, dass es sich bereits stark mit der "normalen" Flüssigkeit da unten vermischt hatte und es eigentlich nur noch sehr schwach geblutet hat.

Gestern Morgen kam auch noch eine kleinere Menge, die allerdings eher dunkel war, wie es ganz am Schluss häufiger der Fall ist. Ich habe keinen Tampon mehr getragen, allerdings waren dann abends auch ein paar Flecken in der Unterwäsche. Die Hose hat aber nichts abgekriegt. Ich war gestern Abend aber noch spontan bei einem Bekannten zu Besuch und hatte dann plötzlich Angst, es könnte doch wieder anfangen richtig zu bluten. Hat es aber nicht und das ist auch gut so, denn einen Tampon hatte ich gerade nicht mehr zur Hand. Für mich war die Periode eigentlich schon vorbei.

Heute war dann überraschenderweise das Klopapier doch noch einmal verfärbt. Aber das dürfte es dann auch tatsächlich gewesen sein. Mehr erwarte ich nicht. Die ersten Vorblutungen haben ja auch bereits vor über einer Woche angefangen und irgendwann reicht's auch mal. ;-)


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